renoviern geht über studiern


Copied!

die wohnfantasien der einzelnen mitbewohnys sind so unterschiedlich wie die leute hier.

jede wohnung kommt mit unterschiedlichen voraussetzungen – die schönen hohen räume mit dem feinen parkettboden, die verschachtelten 200 m2 mit „kreativen“ zimmeraufteilungen … aber da gibts auch die uralten ehemaligen dienstbotenwohnungen, die zwar nach all den jahren und der mässigen pflege noch immer brauchbare dielen hat, wo man sich aber fix fette splitter einzieht, wenn man nicht vorsichtig ist. oder es gibt auch die bäder mit den patchwork fliesen, die bunte geschichten der letzten jahrzehnte erzählen: wo die leute meist ihr auskommen mit dem finden mussten, was mit sehr sehr schmaler budgets verfügbar war oder irgendwo anders übrig geblieben ist.

schon allein reguläre abnützung verlangt regelmässige erneuerung, selbst wenn man sich mit bedacht um die 4 wände kümmert, braucht es nach einigen jahrzehnten und einigen vormieter*innen oft ein wenig mehr einsatz, um die dinge wieder schön zu kriegen. und da tut es gut, seinen lebensraum neu zu gestalten zu können.

ein großes plus ist da, dass wir unsere eigenen vermieter*innen sind. wir planen in unserem jährlichen baustellenbudget solche dinge fix mit. nicht nur große sachen wie das mega-projekt fernwärme statt gas oder das dämmen der dachböden.

neben instandsetzung und instandhaltung gibt es in unserem alten haus daher viele todos, die in etappen passieren und unserem lebensraum wieder fitt für den alltag machen.

boden schleifen? ausmalen? neue elektrokabel einziehen? ein sommerloch scheint dafür gerade recht. zumindest trocket die wandfarbe sehr schnell bei dieser hitze, auch das bodenwachs zieht gut ein. aus alt mach neu auf daß der boden weitere 70 jahre halten möge.

Kategorien:

Schlagwörter: