wir möchten uns den graben zurückerobern und werden am 18.9. beim park(ing) day dabei sein. an der ecke graben/museumstraße werden wir gemütlich zwei parkplätze einnehmen und uns bei palatschinken und saft darüber austauschen, ob wirklich so viel von unserem lebensraum den autos gehören soll.
Wie jedes Jahr freuen wir uns, internationale Gäste beherbergen zu können, die an der jährlichen Showcase Extravaganza der Stadtwerkstatt STWST84x12 beteiligt sind. Das Thema heuer heißt HAUNTED, und das Programm ist vielversprechend viel: https://stwst84x12.stwst.at/
Wir freuen uns über unterhaltsame Gespräche mit unseren Gästen zwischendurch im schönen Innenhof, und am Wochenende sehen wir uns in der Stadtwerkstatt!
die wohnfantasien der einzelnen mitbewohnys sind so unterschiedlich wie die leute hier.
jede wohnung kommt mit unterschiedlichen voraussetzungen – die schönen hohen räume mit dem feinen parkettboden in der bürogemeinschaft, die verschachtelten 200 m2 mit „kreativen“ zimmeraufteilungen … und es gibt auch die bäder mit den patchwork fliesen, die bunte geschichten der letzten jahrzehnte erzählen: wo die leute meist ihr auskommen mit dem finden mussten, was mit sehr sehr schmaler budgets verfügbar war oder irgendwo anders übrig geblieben ist.
da gibts auch die uralten ehemaligen dienstbotenwohnungen unterm dach, schlecht isoliert und aus sehr günstigen materialien zusammengezimmert. die wohnungen haben nach all den jahren noch immer brauchbare dielen, durch die abnutzung zieht man sich aber fix fette splitter ein, wenn man nicht vorsichtig ist.
schon allein reguläre abnützung verlangt regelmässige erneuerung, selbst wenn man sich mit bedacht um die 4 wände kümmert, braucht es nach einigen jahrzehnten und einigen vormieter*innen oft ein wenig mehr einsatz, um die dinge wieder schön zu kriegen. ein sehr großer vorteil ist da, seinen lebensraum mit viel eigeninitiative und viel hilfe von friends einfach neu gestalten zu können. in welcher mietwohnung kann man das schon?
ein großes plus ist da, dass wir unsere eigenen vermieter*innen sind. wir planen in unserem jährlichen baustellenbudget solche dinge fix mit. nicht nur große sachen wie das mega-projekt fernwärme statt gas oder das dämmen der dachböden.
neben instandsetzung und instandhaltung gibt es in unserem alten haus daher viele todos, die in etappen passieren und unserem lebensraum wieder fitt für den alltag machen.
boden schleifen? ausmalen? zwischenwand einreißen? neue elektrokabel einziehen? ein sommerloch scheint dafür gerade recht. zumindest trocket die wandfarbe sehr schnell bei dieser hitze, auch das bodenwachs zieht gut ein. aus alt mach neu auf daß der boden weitere 70 jahre halten möge.
Zur laufenden Direktkreditkampagne haben wir uns wieder lustige Dinge ausgedacht. Letztes Jahr hatten wir einfach mal Andere gefragt, was sie von dem halten, was wir hier so treiben. Heuer – sehen wir uns die Videos einfach gern noch einmal an!
An dieser Stelle gern nocheinmal: Ohne Kooperation – kein Projekt. Ohne Solidarität – keine Gemeinschaft.
Falls es wer letztes Jahr nicht geschafft hat – send it to a punk, nehmen aber auch Mail 😉 Wir freuen uns! Die vergangenen Statements zu solidarischem Wohnen abseits von Spekulation > auf unserem DORFTV Channel^^
Join our next Digital Independence Day: on Sunday 2nd August, 2 pm
When: Sunday, 2. August 2026, from 2pm
Where at Willy*Fred Haus, Gassenlokal, Graben 3, 4020 Linz
It is becoming increasingly clear that our dependence on US Big Tech is not only harmful to us personally, but also to our society and the environment. To reduce this dependence, we celebrate Digital Independence Day every month: https://di.day/
This time:
Everyday Security basics (e.g. e-mails, passwords, firewalls), some best practices that everyone can easily implement to improve their security, and (non US-based and/or Big Tech) tools to keep your personal tech safe.
Privacy basics: a short introduction to the threat models of common US-based and/or Big-Tech services (e.g. e-mails, DNS resolver, search engines, navigation) and European, privacy-friendly alternatives for everyday use.
Wir haben einen neuen Kronleuchter und eine neue Direktkreditkampagne – und beides hängt zusammen, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht.
Letztes Jahr konnten wir das Haus dank vielseitiger Unterstützung an das Fernwärmenetz anschließen. <3 Damit ist die Gasheizung im Keller endlich Geschichte – und aus den übriggebliebenen Gasleitungen lassen sich schöne Dinge herstellen.
Damit wir noch mehr Gasleitungen zu Kronleuchtern und anderem verarbeiten können, brauchen wir jetzt nochmals eure Unterstützung: Aktuell sind nämlich noch nicht alle Wohnungen an die große Heizungsanlage angeschlossen, auch wenn wir die letzten Jahre langsam aber stetig Fortschritte gemacht haben. Es gibt noch mehrere Wohnungen mit Gasetagenheizungen, eine Wohnung mit Gaskonvektoren, und eine Wohnung mit Elektroheizung.
Wir würden diese Dauerbaustelle(n) gerne noch dieses Jahr abschließen, auch um die entsprechenden Förderfristen einzuhalten und möglichst viele Zuschüsse einzusammeln.
Gleichzeitig müssen wir auch weiterhin Direktkredite austauschen – das willy*fred wird älter, und viele Direktkredite aus der Anfangszeit sind mittlerweile gekündigt worden. Um das Projekt langfristig abzusichern, brauchen wir auch an der Stelle wieder ein etwas größeres Polster.
Deswegen suchen wir mit unseren aktuellen Kampagne Direktkredite in einer Summe von insgesamt 200.000€. Ein hohes Ziel, das wir aber hoffentlich erreichen können! Und dann können wir vielleicht wieder ein paar entspannte Sommer (und beheizte Winter) ohne Kampagnen genießen. 🙂
Und da brauchen wir euch! Erzählt all euren Freund:innen, Familien, Kolleg:innen von uns, und erzählt ihnen auch, dass sie uns ganz einfach mit dem Geld unterstützen können, was bei ihnen sonst nur auf dem Konto liegt. Und das sie das weitererzählen sollen! Denn Linz braucht Freiräume und Orte wie das willy*fred auch im Jahr 2026 und darüber hinaus.
Aus dem Archiv: Kickstart habiTAT Wir haben wiedermal etwas gestöbert, diesmal im DORFTV Archiv!
„Das habiTAT macht nun endlich Nägel mit Köpfen und bringt die Möglichkeit selbstverwaltet zu Wohnen und dabei solidarisch zu Wirtschaften nach Österreich. Dazu müssen rechtlich gesicherte Musterverträge ausgearbeitet werden, damit jede*r in Österreich niederschwellig die Möglichkeit hat ein selbstverwaltetes und solidarisch gewirtschaftetes Haus zu kaufen.“
Das macht schon gut nostalgisch. Vor 11 Jahren haben wir dieses Statement verfasst, welches heißt: Willy*Fred. Wir mussten schon auch schmunzeln, als wir diesen Videobeweis entdeckt haben – das Projekt in Kinderschuhen. Dazu ist ein Archiv auch da!
Wir befüllen unseren Willy*Fred Channel noch weiter, zurzeit mit den solidarischen Statements des letzten Jahres – also öfter reinschauen!
VIMÖ ist wichtiger Teil des Hauses und darum freuen wir uns, befreundete Grinser im Fernsehen zu sehen. Zu Recht wurden sie von DORFTV eingeladen, ihre Perspektive zu den Menschenrechtsartikeln zu teilen – schaut doch mal rein!
Während der Igel unterwegs ist und den 3erHof unsicher macht, machen andere Tiere den w*f-Hof unsicher – nachdem unsere Amsel-Mitbewohner:innen zum zweiten Mal dieses Jahr Nachwuchs haben, müssen regelmäßig Vögel aus Keller, Wohnungen und anderen misslichen Situationen befreit werden. Auf eine solidarische Nachbarschaft!
Das Willy*Fred ist unterwegs – ihr könnt uns diesen Sommer bei vielen Veranstaltungen treffen! Kommt gerne zu unserem Infotisch, vernetzt euch mit uns, holt euch Sticker, bildet Igel-Banden, und erzählt all euren Freund:innen dass ihr einen Igel gesehen habt und sie das auch sollten! Wir freuen uns über neue & alte Unterstützer:innen und erzählen euch natürlich gerne alles über unsere aktuelle Direktkreditkampagne.